Abschluss der Schweizermeisterschaft der Basketballer
Mit dem Turnier vom 4. Mai in Turbenthal wurde die Special Olympics Basketball Schweizermeisterschaft 2007/08 abgeschlossen. Jede unserer drei Mannschaften hatte drei Turniere zu bestreiten. Dies führte zu einer grossen Anzahl von Reisen. Unsere Trainer haben sich, einmal mehr, aufgeopfert. Ich hoffe, dass sie in diesem Rythmus weiter machen können. Allerdings ist zu bemerken,dass auch grosse Kosten entstanden sind die ein Loch in die Vereinskasse gemacht haben.
Was die Klassierungen betrifft, so können wir dem Unified Team zum Gewinn des Schweizermeistertitels ind der LNA gratulieren.
ALOHA 2 hat sich von Spiel zu Spiel steigern können und der Trainer, Pierre, ist überzeugt, dass die Mannschaft noch ein grosses Verbesserungspotential hat. Das Team landete auf dem fünften Rang in der LND.
ALOHA 3 hat mit dem Erreichen des dritten Platzes ind der LNE für eine Ueberraschung gesorgt. Evelyne kann stolz auf ihr Team sein.
Besten Dank an die Trainer und die Spieler für ihren grossen Einsatz.
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Ein
ausserordentliche Turnier für Aloha
Die Institution
Im Anschluss an das Spiel zeigte uns das Team von Neuchâtel wie ein Meisterschaftsspiel vorbereitet wird. Es war sehr eindrücklich zu sehen wie die sechs Spielerinnen auf dem ganzen Spielfeld, in einer unglaubliche Kadenz Pässe und Korbwürfe aneinanderreihten. Besten Dank an die Damen die mit ihrer Präsenz ein besondere Note in das Turnier gebracht haben.
Unsere Mannschaft spielte am Morgen gegen die Saxon Balls aus Martigny. Ich konnte, gegenüber dem letzten Jahr, doch einige Fortschritte feststellen. Mein Team liess sich nicht mehr einfach von den spielstarken Wallisern überrollen. Es gelang den Spielern hie und da selber das Spiel zu gestalten. Ich war trotzdem nichz ganz zufrieden, denn meine Athleten waren noch nicht recht bei der Sache. Schade !
Ich habe mir dann überlegt wie ich sie für das Nachmittagsspiel aufwecken könnte. Kurz vor dem Ende der Demonstration des Teams Neuchâtel bin ich deshalb mit meiner Mannschaft nach aussen an die Kälte gegangen und habe sie im Regen herumspringen lassen. War es diese Schocktherapie oder veilleicht eher der Besuch ihrer Kameraden von der Cité du Genévrier die einen Umschwung zur Folge hatte ? Auf jeden Fall war das Team gegenüber dem Morgenspiel nicht wiederzuerkennen. Jeder der Spieler war aufmerksam, sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff und jeder hat wirklich zeigen kännen was er im Training gelernt hat. Die meisten Korbwürfe gelangen, Der Match war nicht leicht. Unser Gegner, die BOLZE STARS aus Freiburg, bilden eine sehr solide, erfahrene Mannschaft. Bei Halbzeit war der Spielstand unentschieden und ich hatte etwas Angst mein Team könnte einbrechen. Die Spieler haben aber einfach weitergespielt ohne sich um den Spielstand zu kümmern. Sie haben erst an meinen Emotionen gespürt, dass sie eine ausserordentliche Leistung vollbracht hatten.
Ich hatte das Gefühl, dass die Mannschaft, zum ersten Mal, ihr wahres Spiel gefunden hat. Besten Dank an alle.
Evelyne Froidevaux
B.C. 88 10 – Aloha unifiée 25
Am Sonntag den 16. Mörz spielten wir in Biasca einen Meisterschaftsmatch gegen unsere Tessiner Rivalen des B.C. 88
Samuel, der zum ersten Mal an einem Spiel der Special Olympicvs Meisetrschaft dabei war, hatte vor dem Match die Gelegenheit die Spielweise des Gegners zu studieren und seine erfolgreiche Taktik festzulegen. Zwischen den beiden Mannschaften herrscht seit Jahren eine gesunde Rivalität und es wird jeweils mit sehr viel Engagement gekämpft. Aloha zeigte ein sehr gutes Spiel mit einem guten Zusammenhalt und einem ausserordentlichen Siegeswillen. Das lautstarke Coaching von Samuel, der auf der Bank wild gestikulierte, war ein Spektakel für sich.
Aloha liess die Tessiner nie ins Spiel kommen. Die Spieler befolgten den Anweisungen von Samuel sehr gut und sie hielten so den Gegner auf Distanz und hatten schliesslich keine grosse Mühe das Spiel zu gewinnen.
Besten Dank für euren Einsatz. Ich hatte den Spielern nämlich gedroht sir müssten, im Fall einer Niederlage, zu Fuss nach Hause marschieren. Solche Spiele machen den Trainern wirklich Freude und nehmen ihnen allfällige Zweifel bezüglich der Vorbereitung der Mannschaft.
Pierre
Sierre – Aloha unifiée.
Das Team Sierre ist sehr jung und unerfahren. Der Trainer ist deshalb etwas besorgt, denn seine Spieler spielen das erste Jahr bei den "Benjamins".
Der Match ist sehr unausgeglichen und ALOHA hat rasch einen grossen Vorsprung. Die Trainer versuchen ihre Spieler zu motivieren aber diese sind einfach noch nicht in der Lage auf diesem Niveau zu spielen. In der zweiten Halbzeit fordert deshalb Samuel die ALOHA Spieler auf vor allem den Ball zirkulieren zu lassen und nicht unbedingt den Abschluss zu suchen.
Wir hatten Gelegenheit mit den Schiedsrichtern über die unser Team zu diskutieren. Solche Gespräche helfen uns die Behindertensportbewegung bekannter zu machen und so zu einer Anerkennung unserer Sportler beizutragen.
Pierre
HELIOS SION vs ALOHA
Unsere Mannschaft hat gut gespielt.
Wir hatten in den ersten zwei Abschnitten Mühe ins Spiel zu kommen.
Tony hat sich über die Schiedsrichter beschwert.
Unsere Gegner spielten sehr schnell was für uns ungewohnt ist.
Zum ersten Mal wurden von uns 3 Spieler wegen 5 Fouls aus dem Spiel genommen. Ich finde das etwas merkwürdig.
Ansonst herrschte eine gute Stimmung in der Mannschaft.
Der Match ging schliesslich mit 9
Punkten Differenz verloren.
Yanos Artizzu
Chablais II 21 Aloha 78
Am Samstag den 1. März hatten wir in Collombey-Muraz ein weiteres Spiel zu bestreiten.
In den letzten Spielen hatten Samuel und ich, an vielen kleinen Details, gemerkt, dass der Zusammenhalt der Mannschaft fehlte. Dieses Mal aber waren, abgesehen vom Resultat das meiner Ansicht nach viel zu hoch ausgefallen ist, die Spielfreude und der Leistungswille plötzlich wieder da. Die Ersatzspieler auf der Bank feuerten ihre Kameraden an und sie warteten ungeduldig auf ihren Einsatz.
Die erste Halbzeit war ziemlich ausgeglichen. In dieser ersten Begegnung mit einem unbekannten Gegner zeigten aber die Spieler von CHABLAIS II viel zu viel Respekt vor unsern grossgewachsenen Spielern. Diese Situation ist uns bestens bekannt. In fast allen Erstbegegnungen läuft dies gleich ab, wenn sich dann aber die Gegner auf unsere Spielweise eingestellt haben gleicht sich das Geschehen aus.
In der zweiten Halbzeit, in der unsere Spieler normalerweise schlechter spielen, war es diesmal der Gegner der komplett einbrach. Ich habe solche einseitigen Spiele nicht gerne und ich hoffe, dass die Mannschaft CHABLAIS II im nächsten Spiel wieder zu ihrem normalen Können zurückfindet.
Ich bin froh, dass unsere Spieler wieder zum Teamgeist von Shanghai zurückgefunden haben.
Pierre Moncalvo
Stiftung Bad Heustrich 26 – Aloha
unifiée 18
Samstag 9. Februar 08.
Zur Bestreitung des Nachtragsspiels das anlässlich des Turniers in Schaffhausen nicht gespielt werden konnte fuhren wir nach Heustrich.
Leider war die Mannschaft nicht komplett. Neben einigen Spielern fehlte auch der Coach, Samuel, der beruflich in Holland weilte. Dazu kam noch, dass kein Schiedsrichter auf Platz war. Ich musste also das Spiel leiten und dem verletzten Yannick das Coaching überlassen. Er hat diese Aufgabe mit Bravour gelöst.
Wir haben das Spiel verloren, was unter diesen Umständen verständlich ist. Unsree Spieler liessen sich allzu sehr von körperbetonten Spiel der Gegner beeindrucken. Positiv zu vermerken ist die gute Stimmung die herrschte. Wir spielten technisch besser als Heustrich, waren aber im Abschluss zu ungeschickt.
Nach dem Spiel offerierten uns unsere Gastgeber einen feinen Imbiss. Wir haben einen sehr guten Kontakt mit den Spielern und Betreuern von Heustrich die ja auch in Shanghai waren.
Pierre
Moncalvo
Sion
basket 53 – Aloha unifiée 82.
Freitag
1. Februar 08.
Es herrscht Karnavalstimmung in Sion. Unserer Spieler wollen unbedingt gewinnen und ihrer chinesischen Begleiterin Fangfang zeigen zu was sie fähig sind. Fangfang steht kurz vor ihrer Rückreise nach China und ist emotionell sehr aufgeladen. Der in Shanghai entstandene Funke zwischen unseren Spielern und ihr zündet immer noch.
Aloha geht sofort in Führung und hält das angeschlagenen Tempo diesmal auch durch. Die Spieler bleiben kompakt in der Verteidigung. Unsere Gegner die das erste Mal gegen uns spielen sind anm Anfang etwas eingeschüchtert von den schweren Brocken die sich ihnen entgegenstellen. In der zweiten Halbzeit legen sie dann aber ihre Zurückhaltung ab und das Spiel wird ausgelichener. Schliesslich gewinnen wir aber doch mit einen konfortablen Vorsprung, aber wir sind uns bewusst, dass die nächste Begegnung mit Sion wesentlich schwieriger sein wird.
Pierre
Moncalvo
Martigny
Rhône basket 59 – Aloha unifiée 53.
Samstag 26. Januar 2008.
Zum ersten Mal fahren wir ins Wallis wo uns die Spieler des BC Martigny mit vielen Fragen empfangen. Sie wissen ja noch nicht mit wem sie es zu tun haben. Auch unsere Athleten sind gespannt aber sie haben ja diese Situation schon mehrere Male erlebt und kännen jetzt besser damit umgehen.
Für mich hat sich das Ganze geändert, denn Samuel hat jetzt das Coaching ganz übernommen und ich beschränke mich darauf mit den Spielern zu sprechen wenn sie zur Bank kommen. Diese Zusammenarbeit ist sehr interessant und wir bilden ein Super-Tandem.
Unser Team hat etwas Mühe ins Spiel zu kommen, alles Neue braucht Zeit zur Anpassung. Dazu kommt, dass Fangfang, unsere chinesisch Betreuerin, anwesend ist. Dies bringt sehr viel Freude und viele Emotionen. Der Spielstand nach der ersten Halbzeit ist 34 zu 27 für Martigny. Samuel weiss nicht recht wie er die etwas verunsicherten Spieler dazu bringen kann ihr normales Spiel zu spielen.
Pierre
Moncalvo
Blonay 54, Aloha 49
Samstag 19. Januar 2008
Für die Saison 2008 wurde ALOHA, zusammen mit dem BC Blonay in die Gruppe Wallis eingeteilt. Wir werden also die meisten unserer Spiele in Martigny, Sion, Sierre und Collombey bestreiten.
Ich hatte vor dem Match einige Bedenken, denn es ist immer schwierihg nach den Weihnachtsferien neu zu beginnen. Auch fehlt einer der Stammspieler, Yannick, wegen Verletzung. Das Spiel verlief recht gut. Natürlich ist noch nicht alles wie es sein sollte, aber die Arbeit von Samuel wird sicher ihre Früchte tragen.
Wir waren enttäuscht den Match mit 54 zu 49 in den letzten Spielminuten knapp zu verlieren. Die Spieler haben die Anweisungen von Samuel, das Spiel zu blockieren nicht umsetzen kännen.
Wir hatten auch eine Riesenüberraschung. Fangfang, unsere Betreuerin in Shanghai, ist zu Besuch in der Schweiz und hat das Spiel mitverfolgt. Welche Emotionen !!
Pierre
Moncalvo